Was hat ein Aquarium mit Feng Shui zu tun?
Recht oft hört oder liest man, dass ein Aquarium positives Qi sammelt oder es gar erst positiv macht. Oder die Fische im Becken sollen Glück bringen und negative Energie binden. Fast immer wird ein Aquarium in Zusammenhang mit Reichtum und Wohlstand gebracht.
Tatsächlich kann man durch bewegtes Wasser in manchen Fällen positive Energien stärken. Wassersterne lassen sich beispielsweise durch bewegtes Wasser aktivieren.
Dabei muss man aber mehrere Dinge beachten:
Die Energie:
Wasser ist in der Lage Qi zu sammeln und zu verstärken. Dabei ist es dem Wasser aber vollkommen egal, welche Wirkung das verstärkte Qi auf den Menschen hat. Wasser kann nicht unterscheiden, ob der Energieeinfluss für den Menschen gerade positiv oder negativ ist.
Der Mensch sollte vorher also genau berechnen, welchen Wasserstern er mit dem Wasser aktiviert. Falsch positioniertes Wasser kann zu unliebsamen Überraschungen führen.
Das Becken:
So ein Aquarium ist ein recht komplexes Ökosystem und die Bewohner sind nicht irgendein billiges Spielzeug, sondern lebende Tiere. Diese Tiere müssen auch artgerecht gehalten werden, was je nach Gattung recht schwierig sein kann.
Ein Aquarium darf also nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Besitzer auch weiß welche Fische welche Lebensbedingungen benötigen und wie so ein Aquarium gepflegt werden muss. Denn das bestplatzierte Aquarium nützt nicht viel, wenn es ungepflegt ist oder gar die Fische sterben. Viel wichtiger als der repräsentative Charakter eines Aquariums ist also die korrekte Einrichtung und Pflege. Aus Feng Shui Sicht sind auch gebrauchte Aquarien geeignet.
Übrigens: Ein Goldfischglas ist KEIN artgerechter Lebensraum für einen Fisch, sondern Tierquälerei!